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Der Standort dieses Gebäudes befindet sich innerhalb der Festungsmauern, westlich vom Bedesten und in etwa 100 Metern Entfernung zur Süleyman Moschee. Sie wurde im Jahre 1230 von dem ersten Befehlshaber der Festung Akbeşe Sultan errichtet, der von Alaeddin Keykubat eingesetzt worden war. Die äusseren Wände bestehen aus behauenen Steinen. Die inneren Wände sowie die Kuppel der Moschee bestehen aus Ziegelsteinen. Sie hat einen quadratischen Grundriss und besteht aus zwei Teilen. Einer der Räume diente als Gebetsraum. In dem Zweiten ist das Mausoleum des Sultans Akbeşe untergebracht. In dem Mausoleum gibt es noch drei weitere Gräber. Aus den gefundenen Relikten in dem Gebetsraum wird geschlossen, dass die Abszisse einst mit bemalten Kacheln verziert gewesen sein muss. Aus einer Inschrift ist erkennbar, dass die Moschee in dem Jahr 1230 fertig gestellt worden ist. Nur wenige Meter von der Moschee entfernt erhebt sich ein unabhängiges Minarett mit einem zylindrischen Rumpf, das auf einem würfelförmigen Sockel steht. Das Minarett endet an dem Umgang und bietet dadurch einen reizvollen Anblick. |
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Der Rote Turm befindet sich am Hafen. Er gilt als Wahrzeichen Alanyas und wurde im 13. Jahrhundert während der Seldschuken Herrschaft erbaut. Der Baumeister Ebu Ali Reha el Kettan baute dieses Werk im Jahre 1226 auf Anordnung des Seldschuken Sultans Alaeddin Keykubat. Derselbe Meister errichtete auch die Festung von Sinop. Da es ab einer gewissen Höhe sehr beschwerlich war, die Steinquader hoch zu befördern, wurden im oberen Turmteil dunkelrote Ziegelsteine verwendet. Daher rührt auch der Name Roter Turm. In den Wänden des Turmes sind Marmorblöcke aus der Antike zu erkennen. Betrachtet man den Grundriss des Turmes, bemerkt man, dass er ein Achteck darstellt. Die Breite beträgt 12,5 Meter. Bei einer Höhe von 33 Metern hat der Rote Turm einen Durchmesser von 29 Metern. Der Bau besteht aus fünf Etagen. Auf die oberste Etage gelangt man nach der Bewältigung von 85 Steinstufen, die ungewöhnlich hoch sind. Das Sonnenlicht dringt von oben bis zur ersten Etage des Turmes vor. Im Zentrum befindet sich eine Zisterne. Er wurde errichtet um sowohl den Hafen als auch die Werft vor etwaigen Angriffen von der See aus schützen zu können. Jahrhunderte lang wurde er zu militärischen Zwecken genutzt. In den 50iger Jahren wurde der Rote Turm restauriert und 1979 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute befindet sich im ersten Stockwerk das Museum für Völkerkunde |
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Mit dem Bau dieser historischen Werft in der Nähe des Roten Turmes wurde 6 Jahre nach der Eroberung der Stadt durch den Seldschuken Herrscher Alaeddin Keykubat im Jahre 1227 begonnen. Die Bauzeit betrug ein Jahr. Die Werft besteht aus insgesamt fünf Arkaden, deren Vorderfront 56,5 Meter beträgt. Die Tiefe der einzelnen Arkaden beträgt 44 Meter. Der Standort der Werft wurde so gewählt, dass bei den Arbeiten das Tageslicht möglichst lange genutzt werden kann. Die Inschrift über dem Eingang ist mit Rosetten verziert und enthält zudem das Wappen des Sultans. Die Werft von Alanya ist die Erste der Seldschuken im Mittelmeer. Zuvor lies Sultan Alaeddin Keykubat bereits eine Werft in Sinop am Schwarzen Meer bauen. Diesem zweiten Stützpunkt am Mittelmeer verdankte er den Titel „Sultan der zwei Meere“. Im Inneren der Werft befinden sich ein Gebetsraum und ein Aufenthaltsraum für die Wächter. In einer der Öffnungen befindet sich ein Brunnen, der jedoch im Laufe der Zeit versandet ist. Die Werft ist vom Meer aus mit dem Schiff oder vom Land aus mit einem Spaziergang über die alte Stadtmauer zu erreichen. Der Eintritt ist kostenlos |
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In direkter Nachbarschaft zu der Werft liegt die Geschützgiesserei. Sie wurde auf einem zehn Meter über dem Meeresspiegel liegenden Felsen errichtet und diente vermutlich der Verteidigung der Werft. Sie wurde im Jahre 1227 aus zugeschnittenen Steinquadern erbaut. Das dreistöckige Bauwerk diente neben der Verteidigung auch als Arsenal, in dem Geschütze für die Kriegsschiffe gegossen wurden. Sowohl die Werft als auch die Geschützgiesserei sollen von dem Kulturministerium und der Stadt Alanya in ein Schifffahrtsmuseum umgewandelt werden. Die Arbeiten hierzu dauern momentan noch an |
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Diese Gebäude im Norden der Festung wurden auf der aus der byzantinischen Periode stammenden „kleinen Festung“ als Mittelteil der heutigen Festung von den Selschuken erneut aufgebaut. Aus der Inschrift über dem Eingangstor geht als Jahr der Erbauung 1227 hervor. Den Namen Ehmedek erhielt dieser Gebäudekomplex vermutlich von seinem Baumeister in der Selschuken Periode. Die Anlage besteht aus zwei Teilen mit jeweils drei Türmen. Der Standort wurde strategisch so gewählt, dass man sich von dort aus gegen Angriffe von Land verteidigen konnte und gleichzeitig die innere Festung, in der sich auch der Palast des Sultans befand, schützen konnte. Die bis heute erhaltenen Mauern der Türme wurden in der byzantinischen Periode aus Felsen gehauen. Die drei Zisternen im Inneren der mittleren Festung werden auch heute noch genutzt. In die Wände der Festung sind Darstellungen antiker Schiffe eingraviert, die der seldschukischen Ära zuzuordnen sind |
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Die Süleyman Moschee wurde von dem seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubat im Zuge des Neuaufbaus der Stadt im Jahre 1231 auf dem höchsten Punkt der Festung gleich ausserhalb der Inneren Festung erbaut. Die Moschee wurde jedoch in den folgenden Jahrhunderten zerstört und erst im 16. Jahrhundert von dem Herrscher des Osmanischen Reiches Kanuni Sultan Süleyman (Süleyman I.) wieder aufgebaut. Das Bauwerk mit einem Minarett wird neben Süleyman Moschee auch Alaaddin oder Kale Moschee genannt. Über einem achteckigen Rahmen befindet sich eine mit Ziegel gedeckte Kuppel. Diese hängt an 15 kleinen Tongefässen, die für eine hervorragende Akustik sorgen. Dies wird während der Andachten deutlich. Der Platz für die Gemeinde ist mit drei Kuppeln überdacht, die auf vier Pfeilern ruhen. Die Tür und die Fensterläden sind mit Schnitzereien verziert, die ein schönes Beispiel für die Kunst der osmanischen Ära darstellen |
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Dieses Gebäude wurde im 14. oder 15. Jahrhundert während der Periode der Karamanoğulları erbaut und diente in dieser Zeit als Herberge oder Handelsplatz. Es liegt innerhalb der Festung, ganz in der Nähe der Süleyman Moschee. Es handelt sich um einen rechteckigen, aus Steinblocken gefertigten Bau. Im Inneren sind 26 Räume vorhanden. Der Innenhof ist 13 Meter breit und 35 Meter lang. Das historische Gebäude wird heute als Hotel, Restaurant und Cafeteria genutzt. Die ehemaligen Geschäftsräume werden heute als Hotelzimmer genutzt. Im Garten ist eine grosse Zisterne vorhanden, die über eine Treppe erreicht werden kann. Der Ausblick des Gartens geht einerseits auf die höher gelegenen Stadtmauern, andererseits auf das unten gelegene Mittelmeer und die Strände. Auch ein Blick auf das Taurusgebirge ist für die Besucher von dort aus zu geniessen. Die Örtlichkeit kann mit einer Genehmigung des Betreibers besichtigt werden |
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An der Spitze der Halbinsel erstreckt sich eine längliche Felsnase etwa 400 Meter weit ins Meer hinaus. Dies ist das Cilvarda Cap. Unter der Bevölkerung heisst es, dass es sich bei dem Gebäude um eine alte Münzprägerei handelt. Dies ist jedoch bisher nicht erwiesen. Eines der Bauwerke ist eine kleine Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Das andere Gebäude wurde vermutlich als Kloster genutzt. Die Kuppel der kleinen Kirche ist relativ gut erhalten. Auf den Felsen befindet sich eine Zisterne. Von der Inneren Festung ausgehend sind bis zu der Gebäudegruppe Stufen in die Felsen eingehauen, die jedoch heute nicht mehr nutzbar sind. Sowohl von der Inneren Festung als auch vom Schiff aus bietet sich den Betrachtern ein beeindruckender Anblick |
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Der Standort dieses Gebäudes befindet sich innerhalb der Festungsmauern, westlich vom Bedesten und in etwa 100 Metern Entfernung zur Süleyman Moschee. Sie wurde im Jahre 1230 von dem ersten Befehlshaber der Festung Akbeşe Sultan errichtet, der von Alaeddin Keykubat eingesetzt worden war. Die äusseren Wände bestehen aus behauenen Steinen. Die inneren Wände sowie die Kuppel der Moschee bestehen aus Ziegelsteinen. Sie hat einen quadratischen Grundriss und besteht aus zwei Teilen. Einer der Räume diente als Gebetsraum. In dem Zweiten ist das Mausoleum des Sultans Akbeşe untergebracht. In dem Mausoleum gibt es noch drei weitere Gräber. Aus den gefundenen Relikten in dem Gebetsraum wird geschlossen, dass die Abszisse einst mit bemalten Kacheln verziert gewesen sein muss. Aus einer Inschrift ist erkennbar, dass die Moschee in dem Jahr 1230 fertig gestellt worden ist. Nur wenige Meter von der Moschee entfernt erhebt sich ein unabhängiges Minarett mit einem zylindrischen Rumpf, das auf einem würfelförmigen Sockel steht. Das Minarett endet an dem Umgang und bietet dadurch einen reizvollen Anblick. |
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